
Zu Gast in der Sendung durfte ich einmal über das Thema Computerkauf sprechen.
Konkret ging es darum, was man nun eigentlich kaufen soll, einen Desktop, oder doch vielleicht lieber ein Notebook?
Außerdem Thema: Was taugen NetBooks?
Mit dabei hatte ich einen Asus eeePC 900 und ein Macbook Air.
-> Hier geht’s zum Video (MPG4) aus dem SWR-Podcast
Wer nochmal etwas zum Lesen möchte, hier der begleitende Text zur Sendung mit ein paar Links.
Wer sich heute für den Kauf eines Computers entscheidet, sieht sich einer fast unüberschaubaren Auswahl an Geräten und Preisen gegenüber. Während man früher auf Grund des Preises meist zu einem Desktop PC griff, sind heute mobile Rechner durchaus erschwinglich geworden.
Bei der Wahl des Betriebssystems entscheiden sich nicht mehr alle Kunden für ein Windows-System sondern schielen auch immer öfter auf die chicen Apple-Computer mit Mac-OS oder wählen das kostenlose Betriebssystem Linux.
Um Ihnen beim Computerkauf die vielen zu treffenden Entscheidungen etwas zu erleichtern, hier ein paar Tipps.
Desktop oder Notebook?
Ein so genannter Desktop-PC, also ein Computer der meist unter dem Schreibtisch steht und nicht bewegt wird, lohnt sich eigentlich nur noch für Anwender die Wert auf große Rechenleistung legen oder besonders preisbewusst sind. Außerdem lassen sich diese Geräte am einfachsten nachrüsten. Eine schnellere Grafikkarte, mehr Arbeitsspeicher oder eine größere Festplatte sind hier schnell und kostengünstig eingebaut.
Notebooks, früher nur von vielreisenden Geschäftsleuten verwendet, finden sich inzwischen in immer mehr Privathaushalten. Und das mit gutem Grund: Sie sind bezahlbar geworden, brauchen weniger Platz, weniger Strom und man kann sie nicht nur im Arbeits- sondern auch im Wohnzimmer oder Garten nutzen. Sie lassen sich mit wenig Aufwand auch zum Fernsehempfänger aufrüsten und in den Urlaub mitnehmen. Für die meisten Anwender spricht also immer mehr für die Anschaffung eines Notebooks und immer weniger für die eines Desktops.
Apfel, Fenster oder Pinguin
Die Zeiten eines einzigen den Markt bestimmenden Betriebssystems gehen langsam zu Ende. Immer mehr Kunden entscheiden sich dafür einen Computer der Firma Apple anzuschaffen. Dort arbeitete kein Windows sondern das System Mac-OS unter der Haube. Für absolute Einsteiger ist es gar kein Problem dessen Bedienung zu erlernen, da es wesentlich einfacher und selbsterklärender aufgebaut ist als Windows. Umsteiger müssen sich erst an die etwas andere Logik gewöhnen, was aber den meisten recht schnell gelingt. Mac-OS wartet mit einer Vielzahl von sinnvollen Funktionen auf, über die sich jeder Benutzer freut und die Windowswelt nur durch die Installation von Zusatzprogrammen möglich ist. An Software gibt es für den Mac inzwischen so gut wie alles, was es auch für Windows gibt. Lediglich Spielefans haben etwas das Nachsehen. Allerdings lässt sich auf einem Apple-Rechner mit Intelprozessor auch alternativ Windows installieren oder sogar parallel zu Mac-OS betreiben.
Eine weitere Alternative, die aber eher erfahreneren Benutzern zu empfehlen ist, ist das kostenlose Betriebssystem Linux, das als Markenzeichen mit einem Pinguin wirbt. Auch für dieses System gibt es inzwischen reichlich Software die mit der Windows- und Mac-Welt kompatibel ist. Lediglich die Installation hat noch etwas ihre Tücken und auch hier haben Spieler eher das Nachsehen.
Links:
- Fenster, Apfel oder Pinguin?
Eine Entscheidungshilfe für die Wahl des Betriebssystems
- Apfel mit Fenster – Windows auf dem Mac installieren
- Umstieg von PC auf Mac
Einstieg in die Apfelwelt
- Erfahrungen eines Apple-Umsteigers – Fensterlos glücklich?
Netbooks günstige Zwerge für kleines Geld?
Vielfach werden im Moment sehr kleine Notebooks für 300 bis 400 Euro angeboten. Das wirkt auf den ersten Blick sehr verlockend, hat aber dennoch ein paar Haken. So haben die kleinen Rechner recht wenig Speicherplatz und auch von der Rechenleistung brechen sie keine Rekorde. Zwar lässt sich mit ihnen dank eingebautem WLAN im Internet surfen und auch gut mal eine E-Mail lesen, aber bereits beim Schauen von FIlmen in etwas höherer Auflösung stoßen viele an ihre Grenzen. Auch die Tastatur ist oft recht klein und erleichtert das Tippen von längen Texten nicht gerade. Bei der Verarbeitung muss man bei den sehr günstigen Angeboten genau hinschauen und wer darauf Wert legt seine gewohnten Windowsprogramme weiter zu nutzen, sollte fragen, ob das Betriebssystem überhaupt darauf installiert ist. Einige Modelle werden nämlich mit der kostenlosen Alternative Linux ausgeliefert, die mit der geringen Rechenleistung besser zurechtkommt. Auch ein CD- oder DVD-Laufwerk findet man auf Grund der Baugröße in der Regel nicht und über USB angeschlossenen Zusatzgeräte lohnen dann meist nicht in der Anschaffung. Sicherlich ist die geringe Größe sehr verlockend, aber wer schon 400 Euro für ein solches Modell anlegt, sollte sich überlegen, ob ein “ausgewachsenes” Notebook für 200 Euro mehr nicht besser seinen Bedürfnissen entspricht.
Links:
- Praxis-Test: Acer Aspire one (NetBook)
- Aldi Netbook im Test
- Als Zweitgerät gut geeignetEee-PC – Das erste Notebook für 299 Euro

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