
Obwohl das ordinäre Stofftier immer noch einen gewissen Reiz auf die Kleinkonsumenten unserer Zeit ausübt, muss sich die Plüschmaffia inzwischen schon etwas mehr anstrengen um auch an den letzten Cent des hart verhandelten Dispos der Erzeuger zu kommen.
Ein Ansatz: Individualisierung
Oder, bau Dir doch Dein Stofftier selbst!
Schon vor einigen Jahren wurde das Konzept mit “Build a Bear” erfolgreich eingeführt, passend zu T-Rex kommt jetzt der spin-off, “Build a Dino”
Das Prinzip ist ganz einfach. Kind wählt schlaffe Hülle eines Stoff-Dinos für ebenfalls schlaffe 20$ aus.
Dino bekommt dann einen Namen und natürlich ein Herz.


Jetzt kommt die Füllung.

Diesmal mit Hilfe einer Dino-Geburtshelferin

Eigentlich wär’s das, aber jetzt kommt erst der richtig zeitaufwändige Arbeitsgang.
Kleider aussuchen. Natürlich dauert dies bei einem weiblichen Dino erheblich länger als bei einem männlich.


15 $ für ein paar Schuhe und das Outfit. So gut wie geschenkt.
Dann wird noch eine Geburtsurkunde am Kinder tauglichen PC erstellt und schon geht es zur Kasse.
Die passende Box gibt es sogar ohne Aufpreis.

Alles in allem ein sehr cleveres Konzept, das voll aufgeht. Ein spielerisches Shopping-Trainigslager für die Kleinsten, das sie wunderbar auf das vor ihnen liegende harte Leben in der amerikanischen Gesellschaft vorbereitet. Würde bei uns aber genauso funktionieren.
Nun bin ich nicht besonders empfänglich für die Reize die von flauschigen Stofftieren ausgehen und wahrscheinlich auch schon zu alt dafür, aber ich zittere bei der Vorstellung, dass es eines Tages einen Spin-Off der Idee geben könnte der “Build a Notebook” heißt! Dann kann auch ich für nichts mehr garantieren!
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